BERTINI-Preis 2025 – Die Preisträger*innen

Zum 28. Mal wurden Hamburger Jugendliche am 27. Januar 2026, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, mit dem BERTINI-Preis ausgezeichnet.

Stolpersteine für ehemalige Schülerinnen des Helene-Lange-Gymnasiums

Rund 300 jüdische Schülerinnen besuchten zwischen 1910 und 1934 das Helene-Lange-Gymnasium in Harvestehude – damals eine höhere Mädchenschule. 13 aktuelle Schülerinnen fragten sich, was den damaligen Absolventinnen der Schule während der NS-Zeit passierte und begaben sich für ihr Projekt „Hier lernten...“ auf Spurensuche.

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Kein Raum für Antidemokraten

Als die Schüler*innen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Heimfeld von einer geplanten Wahlkampfveranstaltung der AfD im Januar 2025 in der benachbarten Friedrich-Ebert-Halle erfuhren, regte sich großer Widerstand.

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„Nie wieder“

24 Schüler*innen der Otto-Hahn-Schule in Jenfeld lasen in der achten Klasse das Buch „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter, indem es um einen jüdischen Jungen und sein Leben während der NS-Zeit geht. Die Jugendlichen wussten bis dahin nicht viel über diese Zeit und welche drastischen Folgen die Diskriminierung für Juden hatte.

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Aktionsmonat gegen Diskriminierung und Hass

Im November 2025 startete die Berufliche Schule für Wirtschaft und Handel Hamburg-Mitte (BS02) einen Aktionsmonat gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass. Dazu trug die Schule für 30 Tage den Namen „Julius Hirsch“. Der jüdische Fußballspieler Julius Hirsch spielte ab 1911 erfolgreich für die deutsche Nationalmannschaft.

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„Wer die Wahl hat“

Nach der Auseinandersetzung mit dem Semesterthema „Aufkeimender Nationalsozialismus vor dem zweiten Weltkrieg“ entwickelten 24 Oberstufenschüler*innen der Stadtteilschule Blankenese ein Theaterstück, das nicht nur Bezug auf die Vergangenheit sondern vor allem auf die Gegenwart nimmt.

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Nein zu Gewalt gegen Frauen

In ihrem Theaterstück „..weil ich Nein sagte!“ thematisieren 20 Oberstufenschüler*innen der Stadtteilschule Bramfeld das Thema Gewalt gegen Frauen. Das Stück, das sie selbst entwickelt und verfasst haben, beginnt mit Alltagssituationen, die etwa die verbale Belästigung einer jungen Frau auf der Straße zeigen oder die sexuelle Anmache sowie das Überschreiten von Grenzen der Annäherung in einem Club.

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