Jonas Walzberg für Bertini-Preis e.V.

„Nie wieder“

BERTINI-Preis 2025 · Otto-Hahn-Schule

24 Schüler*innen der Otto-Hahn-Schule in Jenfeld lasen in der achten Klasse das Buch „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter, indem es um einen jüdischen Jungen und sein Leben während der NS-Zeit geht. Die Jugendlichen wussten bis dahin nicht viel über diese Zeit und welche drastischen Folgen die Diskriminierung für Juden hatte.

Sie begannen tiefer in das Thema einzusteigen, recherchierten etwa Fakten über die Art der Ausgrenzung von Jüd*innen bis hin zur deren Verfolgung und Ermordung – wie etwa an den Kindern vom Bullenhuser Damm. Sie waren im KZ Neuengamme medizinischen Versuchen ausgesetzt und wurden kurz vor Kriegsende im Keller der Schule am Bullenhuser Damm ermordet . Die Schüler*innen befassten sich auch mit der Biografie der Jüdin Margot Friedländer, die den Holocaust überlebte und sich bis zu ihren Tod 2025 als Zeitzeugin für die Aufklärung über die NS-Zeit einsetzte. Auf Basis ihrer Recherchen verfassten die Schüler*innen ein Theaterstück mit dem Titel „Nie wieder!“ „Wir wollten über Hitler und den Nationalsozialismus aufklären, damit auch andere verstehen, was damals passiert ist“, sagt Samantha Burman (15). Ihre Botschaft: „Nur weil es vergangen ist, darf man es nicht vergessen, so etwas darf nicht wieder passieren“, sagt Tabea Rinkau (14).


Jonas Walzberg für Bertini-Preis e.V.

„Nur weil es vergangen ist, darf man es nicht vergessen, so etwas darf nicht wieder passieren“

Tabea Rinkau (14), Schülerin der Otto-Hahn-Schule


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