In akribischer Recherchearbeit wälzten sie im Staatsarchiv diverse Akten und fanden heraus, welche Schülerinnen während oder nach ihrer Schulzeit deportiert und in Konzentrationslagern ermordet worden waren oder fliehen konnten. „Mit unserer Recherche sind wir ihren Geschichten sehr nahe gekommen, das hat uns sehr bewegt, denn sie haben einst hier gelernt, so wie wir jetzt“, sagt Madeleine Drinkuth (17).
Zum Gedenken an 27 ermordete ehemalige Schülerinnen wurden am 8. Juli 2025 bei einer festlichen Zeremonie 27 Stolpersteine vor dem Eingang der Helene-Lange-Gymnasiums verlegt, bei der die Schülerinnen sich mit dem Vortragen der Namen und dem Lesen von Texten beteiligten. „Wir wollten an Ihre Geschichte erinnern und den zu Unrecht Verfolgten ihre Würde zurückgeben“, sagt Pia von Åkerman (17).
„Wir wollten an Ihre Geschichte erinnern und den zu Unrecht Verfolgten ihre Würde zurückgeben“