Zeitzeugengespräche 
mit Marione Ingram

Eine jüdische Kindheit in Hamburg

Als Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters durchlebten Marione Ingram und ihre Familie Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zur existenziellen Bedrohung durch die Gestapo. Während des »Feuersturms« im Sommer 1943 irrt die achtjährige Marione an der Hand ihrer Mutter durch die brennenden Straßen Hamburgs, weil ihnen kein Einlass in den schützenden Bunker ihres Hauses gewährt wird. Ironie des Schicksals: nur deshalb überleben sie, denn der Bunker wird in derselben Nacht zur Feuerfalle. Mit dem großen Evakuierungsstrom nach der »Operation Gomorrha« gelingt ihnen die Flucht aus der Stadt, später werden sie von einem kommunistischen Ehepaar versteckt. Mit 17 fasst Marione schließlich den Entschluss, in die USA auszuwandern.

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