BERTINI-Preisverleihung 2023 – 
Für junge Menschen mit Zivilcourage

BERTINI-Preisverleihung 2023 – 

Für junge Menschen mit Zivilcourage

Gegen Ausgrenzung: Diese 131 jungen Hamburger*innen machen Mut. Für ihren Einsatz gegen das Vergessen, gegen Ausgrenzung und Intoleranz, für Zivilcourage und das Eintreten für andere wurden sie am 27. Januar bei einer Festveranstaltung im Ernst Deutsch Theater mit dem BERTINI-Preis ausgezeichnet, der auf den Hamburger Schriftsteller Ralph Giordano und seinen Schlüsselroman „Die Bertinis“ zurückgeht. Oder kurz „Hamburgs Oscar für Mitmenschlichkeit“, wie Moderatorin Julia-Niharika Sen sagte.

Grußwort von Isabella Vértes-Schütter, Intendanz und Geschäftsführung des Ernst Deutsch Theaters

Sehr geehrte Frau Senatorin Schlotzhauer, liebe Melanie,
sehr geehrte Frau Senatorin Bekeris, liebe Ksenija,
sehr geehrte Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft,
sehr geehrte Mitglieder des konsularischen Korps,
liebe Peggy Parnass,
liebe Marina Jakob,
lieber Ruben Herzberg,
liebe Schüler*innen und Lehrer*innen
liebe Fördernde des Bertini-Preises und
liebe Gäste,

im Namen des Bertini-Preises und des Ernst Deutsch Theaters möchte ich Sie ganz besonders herzlich zur heutigen Preisverleihung willkommen heißen.
Mit mir auf der Bühne ist die Gebärdensprachdolmetscherin Christina Müller und ich freue mich sehr, dass sie gemeinsam mit Celine Sawkins diese Preisverleihung übersetzen wird.

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Grußwort von Melanie Schlotzhauer, Senatorin der Sozialbehörde

Sehr geehrte Frau Vértes-Schütter,
liebe Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Auszeichnung mit dem BERTINI-Preis !

Ich möchte euch ganz herzlich zur Verleihung des BERTINI-Preises gratulieren! Ihr habt mit eurem Engagement, eurer Zivilcourage und mit eurer Kreativität ganz unterschiedliche Themen angepackt.

All diesen Projekten ist gemeinsam, dass ihr, liebe Jugendliche, euch mit wichtigen gesellschaftspolitischen Themen bzw. aktuellen Vorkommnissen intensiv auseinandergesetzt und jeweils beispielgebende Lösungen erarbeitet habt, oftmals sogar in eurer Freizeit.

Und dass ihr zu diesen Themen und während eurer Arbeit daran eine Haltung gefunden und eine Überzeugung entwickelt habt.

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Festrede von Ruben Herzberg, Schulleiter a.D.

Sehr geehrte Frau Vértes-Schütter- liebe Isabella,
sehr geehrte Frau Senatorin Schlotzhauer,
sehr geehrte Frau Senatorin Bekeris,
verehrte Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft,
verehrte Mitglieder des konsularischen Korps,
liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Hamburger Schulbehörde, aus dem Landesinstitut und aus den Hamburger Schulen
und - last not least - liebe Preisträgerinnen und Preisträger! 

Heute ist der 27. Januar, der Tag, an dem vor 79 Jahren Auschwitz von den vorrückenden Truppen der Roten Armee befreit wurde, die größte industriell organisierte Mordfabrik, die die Menschheit hervorgebracht hat. Der 27. Januar ist seit über 20 Jahren Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Den Bertini-Preis gibt es seit 26 Jahren – und er wird aus gutem Grund regelmäßig am 27. Januar vergeben.  

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BERTINI-Preis 2023 – Die Preisträger*innen

Am 27. Januar wurde zum 26. Mal der BERTINI-Preis an junge couragierte Menschen verliehen. In sechs Projekten hatten sie sich gegen das Vergessen der NS-Verbrechen und die Ausgrenzung von Menschen eingesetzt. In einer festlichen Veranstaltung im Ernst Deutsch Theater nahmen die Jugendlichen ihre Auszeichnungen entgegen.

Erinnern, um zu verhindern

Fünf Schülerinnen der Stadtteilschule Mümmelmannsberg waren schockiert, als sie von den Vorgängen im ehemaligen KZ Theresienstadt erfuhren. Sie wollten auch andere Jugendliche darauf aufmerksam machen und entwickelten ein multimediales Theaterprojekt mit dem Titel „Ich wandre durch Theresienstadt“

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„Leise sind wir sicher nicht mehr“

48 Jugendliche der Otto-Hahn-Schule in Jenfeld hatten die Nase voll von den vielen Formen von Diskriminierung, die sie erlebt haben. Sie entwickelten deshalb die kraftvolle Musik-Theater-Performance „emPower“. Damit wollen sie die Menschen zu einem sensibleren Umgang mit dem Thema auffordern

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Schüler*innen gegen Rechts

106 Hakenkreuze hatten unbekannte Täter In der Nacht vom 22.10.22 an die Außenwände des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums in Poppenbüttel gesprayt. Zwei Schülerinnen des Gymnasiums wollten das nicht hinnehmen und organisierten im Stadtteil eine Demo gegen Rechts. Das war nicht ihre einzige Aktion

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Diversity-Rat: Einsatz für Vielfalt und Gleichberechtigung

37 Schüler*innen der Heinrich-Hertz-Schule in Winterhude setzten sich im neu gegründeten Diversity-Rat mit Diskriminierung und Rassismus auseinander. Sie organisierten dazu Podiumsdiskussionen, Workshops und eine Ausstellung, um ihre Mitschüler*innen für das Thema zu sensibilisieren

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Architecture of Hope – Die Architektur der Hoffnung

33 Schüler*innen des Helmut-Schmidt-Gymnasiums in Wilhelmsburg wandten sich gemeinsam mit jüdischen und arabischen Jugendlichen in verschiedenen Projekten ihrer Kampagne „Architecture of Hope“ gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus. Nach dem Angriff der Hamas auf Israel wurde ihr Engagement erschüttert, aber nicht gestoppt.

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Geschichte anders erleben

Die Landesjugendsprecher*innen der Jugendfeuerwehr Hamburg entwickelten ein Programm zur politischen Bildung ihrer jugendlichen Mitglieder, mit dem Ziel ihre demokratische Haltung zu stärken. Zum Angebot gehörte auch ein Wochenendseminar in der KZ Gedenkstätte Neuengamme

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ZU DEN PREISTRÄGER*INNEN
DER LETZTEN  JAHRE

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