BERTINI-Preisträger 2009
"Lass Dich nicht einschüchtern" - das Motto des BERTINI-Preises - war auch 2009 ein Leitspruch für junge Menschen in Hamburg und ihre Projekte, die gegen die Ausgrenzung von Menschen in dieser Stadt eintreten, die Erinnerungsarbeit leisten, die Spuren vergangener Unmenschlichkeit in der Gegenwart sichtbar machen, aber auch gegenwärtiges Unrecht in Hamburg und der Welt aufzeigen.

Gewürdigt werden die jungen Hamburger und Hamburgerinnen, weil sie ungeachtet der persönlichen Folgen couragiert eingreifen, um Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen in Hamburg zu verhindern. Am 27. Januar 2010 sind im Ernst-Deutsch Theater in Hamburg wieder die BERTINI-Preise vergeben worden:
_________________________
-
Romeo und Jasmin – Mord an der Ehre
Persönliche Erlebnisse und die Trauer um eine Bergedorfer Schülerin veranlassten die Theatergruppe der Gesamtschule Bergedorf dazu, das ernste Thema Ehrenmord auf die Bühne zu bringen.
mehr >> -
Georg Mewes – ein unerkannter Held
Die Schülerinnen Marina Dietz, Johanna Geyer und Josephine Lindemann vom Gymnasium Buckhorn befassten sich in einer Dokumentation mit dem kurzen Leben des Hamburger Architekten Georg Mewes, der sich von den Nationalsozialisten nicht instrumentalisieren lassen wollte.
mehr >> -
Die dunklen Kapitel von Uetersen
Sie forschten über die Vorgänge an ihrer Schule und in ihrer Stadt während der NS-Zeit. Neun Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Meyn-Schule in Uetersen fanden bislang Unbekanntes heraus und verfassten darüber ein Buch.
mehr >> -
Die unbekannte Heldin Agnes Gierck
Die Klasse 6b des Heidberg-Gymnasiums folgte den Spuren einer Arbeiterin, die sich gegen die Nationalsozialisten wehrte und sorgte dafür, dass ihr Engagement als Widerstand anerkannt wird.
mehr >> -
Verfolgt, verfemt, vertrieben - Musikerschicksale in der NS-Zeit
Die Begegnung mit Musikern, die die Nazi-Zeit überlebt haben, motivierte sechs Schüler des Johanneums dazu, das Schicksal der verfolgten Künstler in einer internationalen Ausstellung öffentlich zu machen.
mehr >> -
Auf den Spuren des Warschauer Aufstandes
Mit einem hierzulande kaum bekannten Bereich der Widerstandsgeschichte haben sich die drei Gymnasiasten Linus Best, Justus Dienstbier und Arian Musa befasst: dem Aufstand der polnischen Untergrundarmee gegen die deutschen Besatzer am 1.August 1944 in Warschau.
mehr >>
Artikel drucken
Lesezeichen setzen