BERTINI-Preisträger 2003
Bereits zum sechsten mal wurden am 27. Januar 2003 die begeehrten BERTINI-Peise verliehen. Mit einem Festakt im Ernst Deutsch Theater wurden couragierte Jugendliche geehrt. Dabei wurden ihre Projekte gegen das Vergessen vergangener Unmenschlichkeiten, Aktionen der Zivilcourage sowie Vorhaben, die sich für ein solidarisches Zusammenleben in Hamburg engagieren, gewürdigt. Im Folgenden werden die einzelnen Preisträger und Ihre Projekte vorgestellt:
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Reden ist Gold
Bis zur Pause war der 3. Dezember 2003 ein ganz normaler Schulvormittag für die Schülerin Elaha Hakim (23) und ihren Mitschüler Jens Krause (27). Beide besuchten die Fachoberschule im Berufsschulzentrum Bergedorf. Doch an jenem Tag stürmte eine Gruppe junger Tschetschenen die Schule und ging auf afghanische Schüler los. Als es zur Schlägerei kam, gab es für Elaha Hakim und Jens Krause nur eine Wahl: hinsehen und helfen.
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Schicksale der Nachbarn
In Volksdorf stellten sich 35 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Vergangenheit in ihrem Stadtteil. Sie gingen den Biografien jüdischer Bürger nach und sorgten für ein würdiges Gedenken.
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Fahndungsauftrag M.
Auf das Unrechts-Regime der DDR wollten Birte Gill, Corinna Mertz und Sarah Kegat aufmerksam machen. Dazu analysierten sie die Stasi-Akte einer 19-jährigen, die wegen ihres Fluchtplans in Haft kam – Birtes Mutter.
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Erinnerungsarbeit
Im Sonnenland in Billstedt errichteten neun arbeitslose Jugendliche ein Denkmal für ehemalige Zwangsarbeiter – und bekamen einen ganz anderen Einblick in ihren Stadtteil.
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»SAG JA«.
Was tun, wenn sich zwei Mitschüler rassistische Wörter an den Kopf werfen? Die Klasse 5a der Haupt- und Realschule Fraenkelstrasse stellte sich dieser Frage - und handelte - es entstand eine Aktion mit positiver Botschaft.
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Schuld ohne Sühne
Was geschah nach dem Krieg mit den Tätern, die im Konzentrationslager Neuengamme für tausendfache Morde verantwortlich waren? Wie viele von ihnen wurden zur Rechenschaft gezogen? der Schüler Janko Raab suchte Antworten.
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Stolpersteine
Sie setzten sich für das Verlegen von Gedenksteinen ein und forschten nach früherem jüdischem Leben im eigenen Stadtteil. Damit begann der etwas andere Geschichtsunterricht in der 9. Klasse der Hauptschule Möllner Landstrasse.
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