BERTINI-Preisträger 2008
Der BERTINI-Preis ging 2008 bereits in sein 11. Jahr. Ausgezeichnet wurden Projekte von jungen Menschen in Hamburg, die gegen die Ausgrenzung von Menschen in dieser Stadt eintreten, die Erinnerungsarbeit leisten, die Spuren vergangener Unmenschlichkeit in der Gegenwart sichtbar machen, aber auch gegenwärtiges Unrecht in Hamburg und der Welt aufzeigen. Gewürdigt werden junge Mensche, die ungeachtet der persönlichen Folgen couragiert eingreifen, um Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen in Hamburg zu verhindern. Am 27. Januar 2009 sind im Ernst-Deutsch Theater in Hamburg wieder die BERTINI-Preise an folgende Projekte vergeben worden: _________________________
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Das letzte Lebenszeichen
Die beiden Schülerinnen Christina Ewald und Vanessa Blasek vom Heisenberg-Gymnasium waren tief bewegt von der Lebensgeschichte der Hamburgerin Inge Hutton und zeichneten sie in einer Dokumentation auf.
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Die Kinder vom Bullenhuser Damm
In der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm wurden noch am 20. April 1945 zwanzig jüdische Kinder von den Nazis umgebracht. Zwei Schülerinnen und ein Schüler des Gymnasiums Grootmoor drehten einen Dokumentarfilm über ihre grausamen Schicksale.
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Guantánamo - Hölle auf Erden
Der Kursus Darstellendes Spiel des Jahrgangs 12 der Gesamtschule Bergedorf befasste sich mit dem Lager Guantánamo auf Kuba und den dortigen Menschenrechtsverletzungen. Die 24 Schülerinnen und Schüler erarbeiteten dazu ein aufrührendes Theaterstück.
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Wie Geschichte ein Gesicht bekommt
Florian Skupin (19) und Sebastian Richter (18) vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium sorgten mit einem Buch, einer Unterrichtseinheit und einer Veranstaltung dafür, dass mehr Menschen auf die Lebensgeschichten verfolgter Juden in der NS-Zeit aufmerksam wurden.
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Jugend in dunkler Zeit
Wie erging es Jugendlichen im Nationalsozialismus? Diese Frage beschäftigte Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b und 9 c des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Sie wollten sich nicht nur auf ihre Geschichtsbücher verlassen, sondern selber erforschen, wie es Jugendlichen während der Herrschaft der Nationalsozialisten erging. Dazu befassten sie sich mit den Schicksalen ehemaliger Zwangsarbeiter und befragten auch die eigenen Verwandten.
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Zukunft positiv
69 Oberstufenschülerinnen und -schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums setzten sich mit HIV-Infektion und Aids auseinander. Sie fanden das Thema so wichtig, dass sie daraus ein Theaterstück entwickelten und es aufführten.
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