BERTINI-Preisträger 2005
Fünf verschiedene Projekte und Aktionen wurden am 27. Januar 2006 im Ernst-Deutsch Theater in Hamburg mit dem BERTINI-Preis ausgezeichnet. Informieren Sie sich über die einzelnen Beiträge anhand der Texte.
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Seiner Unterwertigkeit wegen...
Astrid Kleinwächter und Katja Ambos wollten mehr über das Schicksal eines behinderten Waisenkindes erfahren, das von den Nazis ermordet wurde. Nach umfangreichen Recherchen dokumentieren sie die schockierenden Ereignisse.
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Handeln gegen Rechts
Die Schülerin Sarah Mania beobachtete in ihrem Stadtteil Bramfeld, wie sich Rechtsradikale zunehmend mit Infoständen präsentierten. Um die Menschen zu informieren, wurde sie aktiv und zeigte Zivilcourage.
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Einsatz für einen Obdachlosen
Am Abend des 5. Mai 2005 machte Timo Mesecke (25) mit seiner Freundin einen Kiez-Bummel. Als sie am frühen Morgen zur S-Bahn gingen, um nach Hause zu fahren, wurden sie Zeugen, wie Jugendliche einen Obdachlosen angriffen. Timo Mesecke, von Beruf Polizeikommissar bei der Bundespolizei - an diesem Abend jedoch nicht im Dienst -, versuchte zu schlichten und bezahlte seinen Einsatz beinahe mit dem Leben.
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Gegen Gewalt in der Schule
An ihren orangefarbenen Westen sind sie zu erkennen: die "Peer-Educator" oder Schülerhelfer der Ernst-Henning-Schule in Bergedorf. Sie helfen ihren Mitschülern bei Konflikten in der Schule und zu Hause.
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Schüler gegen Zensur
In der katholischen Sophie-Barat-Schule müssen Schülerzeitungen der Schulleitung vor der Veröffentlichung vorgelegt werden. Neun Schüler wehrten sich gegen diese Kontrolle und gründeten die unabhängige Schülerzeitung „Sophies Unterwelt".
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