Förderer
Absalom-Stiftung der Freimaurer
Arbeiter-Samariter-Bund
Behörde für Schule und Berufsbildung
BürgerStiftung Hamburg
Elternkammer Hamburg
Ernst Deutsch Theater
Knut Fleckenstein
Freimaurerloge Roland
Hamburger Abendblatt
Hamburger Sparkasse
Kirchenkreis Hamburg - Ost
Landesjugendring Hamburg e.V.
Lehrerkammer Hamburg
Michael Reichmann
Norddeutscher Rundfunk
Ralph Giordano
SchülerInnenkammer Hamburg
Vereinte Dienstleistungsgesellschaft - ver.di Hamburg
Axel Zwingenberger
Absalom-Stiftung der Freimaurer:
Diese rechtsfähige Stiftung wurde von der Hamburger Freimaurerloge "Absalom zu den drei Nesseln" gegründet, um die karitativen Ziele der Freimaurer verwirklichen zu können. Dazu gehören vorrangig die Förderung völkerverbindender Gesinnung, das Eintreten für Menschlichkeit und Freiheit sowie die Übung von Toleranz für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen. Diese Ideale finden sich in gleicher Weise in der Zielsetzung des BERTINI-Preises wieder und machen ihn deshalb besonders wertvoll, weil er sich an die jungen Menschen wendet, die für ihre Zukunft gut gerüstet sein sollen. Dass der BERTINI-Preis auch vergangenes Unrecht wach halten will, um die menschliche Gesellschaft vor Rückfällen in die dunkle Vergangenheit der NS-Herrschaft zu schützen, macht ihn für die "Absalom-Stiftung der Freimaurer" noch wertvoller, zumal die Freimaurer nach 1934 von den NS-Machthabern übel verleumdet, schließlich verboten und ihres Besitzes beraubt wurden. Wir sind davon überzeugt, dass der BERTINI-Preis jene humanitäre Gesinnung in den jungen Menschen verankert, die wir dringend für eine friedliche Zukunft benötigen.
Arbeiter-Samariter-Bund:
„Mit unseren Aktivitäten versuchen wir einen Beitrag gegen Ausgrenzung zu leisten und alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen: Senioren, Kranke, Obdachlose oder Bürger mit Migrationshintergrund. Wir gehen in Brennpunkte und setzen uns dafür ein, dass immer mehr Menschen im Mittelpunkt und nicht am Rande stehen. Zudem pflegen wir seit vielen Jahren unsere Auslandspartnerschaften, weil wir davon überzeugt sind, dass ein enger Kontakt Vorurteile abbaut. Soziale Verantwortung, Toleranz und Völkerverständigung - das passt gut zum BERTINI-Preis, der Schülerinnen und Schülern immer wieder Mut macht, Courage zu zeigen und etwas gegen Ausgrenzung zu unternehmen. Das möchte der Arbeiter-Samariter-Bund, einst von Nazis und Kommunisten verboten, nach Kräften unterstützen.
Arbeiter-Samariter-Bund - www.asb-hamburg.de
BürgerStiftung Hamburg:
Wir wurden 1999 als Gemeinschaftsstiftung Hamburger Bürgerinnen und Bürgern gegründet mit dem Zweck, dem Gemeinwohl zu dienen und es zu stärken, Kräfte der Innovation zu mobilisieren und Hamburger Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu eigener aktiver Beteiligung an gesellschaftspolitischen Aufgaben anzuregen. Schwerpunkt unserer bisherigen Arbeit ist die Förderung von Jugendprojekten in den Bereichen Sport, Kultur und Bildung in Hamburg. Dabei geht es uns nicht um einmalige Hilfen für Jugendliche, sondern um eine nachhaltige Unterstützung vor allem bei der Gewalt- und Drogenprävention, Förderung von Eigeninitiative, Persönlichkeitsentwicklung und Konfliktfähigkeit. Besonders sozial benachteiligte Jugendliche sollen durch die von uns geförderten Projekte eine bessere Chance erhalten, ihre Zukunft sinnvoll zu gestalten. Der BERTINI-Preis mit seinem Engagement für mehr Mut und gegen politische Duckmäuserei und Intoleranz ist ein guter Partner auf unserem Weg.
BürgerStiftung Hamburg - http://www.buergerstiftung-hamburg.de/
Ernst Deutsch Theater:
Intendantin Isabella Vértes-Schütter: "Das Ernst Deutsch Theater ist weit über Hamburg hinaus für seine lebendige Auseinandersetzung mit Gegenwart und Geschichte bekannt. Mit dem Namen des großen Schauspielers Ernst Deutsch verbindet sich die Verpflichtung, seinen Kampf für Menschenwürde, gegen Rassismus und gegen soziale Ungerechtigkeit fortzuführen. Die Tradition des Ernst Deutsch Theaters, dessen künstlerische Leitung ich 1995 nach dem Tod meines Mannes Friedrich Schütter übernommen habe, ist auch meine Tradition: ein Theater, das sich um Nachwuchsförderung bemüht, das quer durch die sozialen Schichten und durch alle Generationen Menschen an Theater heranführt und dafür begeistert, das immer wieder gesellschaftspolitisch relevante Themen auf die Bühne bringt. Jedes Jahr gestalten wir zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus eine besondere Veranstaltung gegen das Vergessen. Gerne unterstütze ich den BERTINI-Preis, dessen Ziele mir sehr nahe sind.
Ernst Deutsch Theater - http://www.ernst-deutsch-theater.de/
Freimaurerloge Roland:
"Wehret dem Unrecht, wo es sich zeigt, kehrt niemals der Not und dem Elend den Rücken, seid wachsam auf euch selbst." Mit diesen Worten enden die förmlichen Zusammenkünfte in vielen deutschen Freimaurerlogen. Jedes Mitglied muss diesen Auftrag in seinem Lebensumfeld in eigener Verantwortung und auf seine Weise umsetzen. Das geschieht im täglichen Leben und betrifft das eigene Verhalten in der Familie, im Beruf und in der Freizeit. Auch das Engagement in und für karitative Einrichtungen gehört dazu. Der BERTINI-Preis fördert Vorhaben für ein gleichberechtigtes Miteinander der Menschen in Hamburg und er würdigt ein Verhalten bei jungen Menschen, das ihren Überzeugungen entspricht und um das sie sich auch selber bemühen. Freimaurer wissen aus eigener Erfahrung, dass ein solches Verhalten der Ermutigung und der Bestärkung durch Vorbilder bedarf. Darum haben sich die Brüder der Freimaurerloge Roland entschlossen, den BERTINI-Preis zu unterstützen.
Freimaurerloge Roland - www.freimaurer.org/roland.hamburg/index0.html
Hamburger Abendblatt:
Das neue Jahrhundert stellt uns vor einen neuen Lernprozess. Jetzt rückt das Europa der Nationalstaaten noch enger zusammen, nicht zuletzt durch die gemeinsame Währung Euro, die in zwölf EU-Mitgliedstaaten eingeführt worden ist. Gleichzeitig beschleunigt sich die Globalisierung, die bedeutet, dass eines Tages mehr Deutsche als wir uns heute vorstellen können, irgendwo in der Welt ihren Beruf ausüben werden. Und umgekehrt: Noch mehr Ausländer oder Weltbürger werden in unserem Land leben und arbeiten. Diese Entwicklung erfordert eine verstärkte Toleranz. Dieser Lernprozess kommt nicht von allein, er muss angestoßen werden - mit der Erziehung im Elternhaus und in der Schule und auch durch die Medien. In diesem Sinne ist auch der BERTINI-Preis zu verstehen: als ein Anstoß. Für das Hamburger Abendblatt ist es selbstverständlich, einem solch positiven Projekt zu einer größeren Öffentlichkeit zu verhelfen.
Hamburger Abendblatt - http://www.abendblatt.de/
Hamburger Sparkasse:
Wie kann man anhaltender rechtsextremer Gewalt und dem dahinterstehenden Gedankengut entgegentreten? Das fragen sich viele Menschen, und die Antworten klingen immer ein wenig rat- und hilflos. Denn Zivilcourage ist nichts, was man anordnen kann. Sie muss in den Köpfen wachsen, und insbesondere Jugendliche müssen erleben können, dass sie keine Nachteile zu befürchten haben, wenn sie sich in unbequemen Projekten engagieren, wenn sie sich für ihre bedrängten Mitmenschen einsetzen, wenn sie an die Schrecken und Grausamkeiten der deutschen Nazi-Vergangenheit erinnern. Die Erinnerung an vergangenes Unrecht ist ein wichtiger Baustein im Fundament unserer Gesellschaft. Der BERTINI-Preis zeigt, wie man solches Engagement fördern und honorieren kann. Wir, die Hamburger Sparkasse, unterstützen ihn gern. Denn auch wir wollen, dass die Menschen in dieser Stadt friedlich, gleichberechtigt und ohne Angst miteinander leben können.
Hamburger Sparkasse - http://www.haspa.de/
Kirchenkreis Hamburg - Ost:
KIRCHENKREIS ALT-HAMBURG: &ldquot;Tue Deinen Mund auf für die Stummen und die Sache aller, die verlassen sind.&tdquot; Mehr als 2000 Jahre ist dieses Wort aus den Sprüchen Salomos (31,8) alt. Aber ist die Aus-sage deshalb heute unmodern, ungültig? Sicher nicht. Für die Kirche ist und bleibt sie eine der Maximen ihres Handelns. Eine Gesellschaft ist jedoch nur so gut oder schlecht wie jeder einzelne. Also ist es wichtig, dass jeder den Mut und die Zivilcourage aufbringt, für die Schwachen einzutreten, für jene zu sprechen, die sonst nicht gehört werden. Der BERTINI-Preis ermutigt und fördert junge Menschen, genau das zu tun: die Stimme zu erheben gegen Unrecht und Gewalt, gegen Ausgrenzung und Intoleranz, gegen Verleugnen und Verdrängen. Deshalb unterstützt der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Alt-Hamburg den BERTINI-Preis.
Kirchenkreis Alt - Hamburg - http://www.kirchenkreis-alt-hamburg.de/
Landesjugendring Hamburg e.V.:
Die "Alternativen Stadtrundfahrten" sind seit mehr als 20 Jahren eine lebendige Institution für Aufklärung über Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus. Jährlich finden ca. 100 Stadtrundfahrten statt - von einer "Alternativen Alsterkanalfahrt" über "Leben und Verfolgung jüdischer HamburgerInnen" bis hin zur "Swing-Jugend im Nationalsozialismus". Diese Rundfahrten gehen den Spuren der NS-Zeit im Hamburger Stadtbild nach, berichten über Einzelschicksale wie über gesellschaftliche Kontexte und decken historische Kontinuitäten auf. Der Landesjugendring Hamburg, der Dachverband Hamburger Jugendverbände, fördert dieses Eingedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Die über 80 Jugendverbände in Hamburg und der Landesjugendring stehen für eine Jugendkultur demokratischer Vielfalt und ehrenamtlichen Engagements. Zivilcourage ist das Lebenselixier der Demokratie. Wir unterstützen daher den BERTINI-Preis.
Landesjugendring Hamburg - http://www.ljr-hh.de/
Intendant Jobst Plog: "Traurig genug, dass wir uns erneut in unserer Geschichte gegen Ausgrenzung und für das Erinnern an erlittenes Unrecht engagieren müssen - offenbar haben wir Älteren unsere Geschichte mit ihren grausamen Facetten nicht deutlich genug vermittelt. Nur so kann ich mir die rechtsradikale Blindheit und die Ausländerfeindlichkeit in unserem Land erklären. Umso wichtiger ist eine Initiative wie der BERTINI-Preis - sie hat unsere volle Unterstützung. Vor allem junge Menschen wollen wir ermuntern, potenziellen Tätern in den Arm zu fallen und geistige Gegenwehr zu leisten. Es gibt sie, die wachen und tatkräftigen Jugendlichen - sie sind eigentlich in der Mehrheit, oft eine schweigende Mehrheit. Wir wollen sie ermutigen, die Stimme zu erheben gegen alltägliches Unrecht. Wir wollen sie unterstützen bei ihren Nachforschungen in der Vergangenheit und ihnen Hilfestellung geben beim Ausleuchten der dunklen Stellen der deutschen Geschichte."
Norddeutscher Rundfunk - http://www.ndr.de/
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di Hamburg:
»Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Wir wissen das aus Erfahrung: Auch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter gehörten zu den Verfolgten des NS-Regimes. Wenn 70 Jahre nach Krieg und Faschismus wieder Nazis ihre menschenverachtende Hetze verbreiten und sogar in Parlamente einziehen dürfen, dann beleidigt das die Opfer des Holocaust - und es ist ein Armutszeugnis für den demokratischen Rechtsstaat. ver.di steht in der Tradition der freien Gewerkschaftsbewegung; wir arbeiten unabhängig von Regierungen und Parteien. Wir kämpfen für eine sozial gerechte Welt, die allen gute Entwicklungschancen und faire Löhne bietet, in der die Umwelt geschont wird, in der Menschenwürde, Arbeitnehmerrechte und demokratische Freiheiten verteidigt werden. Rassismus und Menschenverachtung stellen wir uns entgegen. Die ver.di-Jugend und unser Arbeitskreis „Antirassismus“ sind Ausdruck dieser Haltung. Deshalb unterstützen wir auch den BERTINI-Preis, denn er passt gut in unsere Stadt. Als Gewerkschafter haben wir vielfach erfahren: Einigkeit macht stark.«
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di Hamburg - http://www.hamburg.verdi.de/
»Der BERTINI-Preis stiftet junge Menschen an, den Spuren von Unrecht und Gewalt in der Geschichte unserer Stadt nachzugehen und sich gegen das Verdrängen und Vergessen einzusetzen. Er stiftet sie an, sich einzumischen, um Unrecht in der Gegenwart zu vereiteln oder anzuprangern. Und er stiftet sie an, für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen in dieser Stadt einzutreten. Mehr als 5.000 junge Hamburgerinnen und Hamburger haben sich seit der ersten Ausschreibung anstiften lassen, rund 1.300 von ihnen wurden mit dem BERTINI-Preisausgezeichnet. Sie haben Mahnmale errichtet, Stolpersteine gelegt, Dokumentationen verfasst, Situationen des Widerstands in Szene gesetzt, Filme über Flüchtlingsschicksale gedreht oder Demonstrationen gegen Rechtsextremismus organisiert. Die BERTINI-Preisträger haben eines gemeinsam: Sie sind aktiv geworden und haben aufmerken lassen. Es ist zu wünschen, dass die BERTINI-Preisträger viele Nachahmer finden. Der BERTINI-Preis e. V. wird sie dabei mit allen Kräften unterstützen.«
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
»Seit ihrer Gründung 1971 fördert die ZEIT-Stiftung Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung. Sie konzentriert sich auf Vorhaben im norddeutschen, insbesondere im Hamburger Raum – zum Beispiel mit dem Bucerius LERN-WERK: Vom Bewerbungstraining bis zur Fahrrad-Firma, von der Arbeit in der Tischlerei oder in der Schulküche bis zur Tätigkeit in externen Betrieben reicht das Lern- und Praxisangebot, das Hauptschülern einen besseren Einstieg in den Beruf ermöglicht. Wach sein gegenüber der Welt, offen sein für Erfahrungen, Fragen stellen, mit anderen zusammen Problemlösungen suchen – darin liegt eine Chance, das eigene Leben zu gestalten. Ob mit dem eigenen Schreiben, mit Lesen und Theaterspielen oder musikalischen Erlebnissen – Zivilcourage gründet auf Eigenständigkeit, Entdeckerfreude und Selbstbewusstsein. Die ZEIT-Stiftung engagiert sich für den BERTINI-Preis, weil sie das Selbstdenken junger Menschen unterstützt, deren Kreativität fördert.«
Als Boogie Woogie-Pianist und Liebhaber von Dampfeisenbahnen gründete ich mit Freunden im Jahre 2000 die Dampf-Plus GmbH, die historische Dampflokomotiven wieder zum Leben erweckt. Meine Fotografien, im Buch "Vom Zauber der Züge" veröffentlicht, avancierten zum Nukleus der gleichnamigen Ausstellung, die in einem echten Eisenbahnzug präsentiert den Mythos der klassischen Dampfeisenbahn erlebbar macht. Zu diesem Mythos gehört auch die Geschichte der Eisenbahn als Motor der modernen Industriegesellschaft und der technischen Entwicklung. Die Eisenbahn hat aber auch im Krieg als Transportmittel gedient und Millionen Menschen in Vernichtungslager transportiert. Daher ist es mir wichtig, eine Initiative zu unterstützen, die sich aktiv dafür einsetzt, die Zivilcourage junger Menschen gegen Hass, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz zu stärken, damit in Zukunft auch die Eisenbahn nie wieder für verbrecherische Ziele missbraucht werden kann.
Axel Zwingenberger - http://www.boogie-woogie.com/
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