Die Geschichte des BERTINI-Preises
Der Name des Preises geht zurück auf den großen Roman ”DIE BERTINIS”, in dem der Hamburger Schriftsteller Ralph Giordano das Schicksal seiner Familie und das Verhalten ihrer Hamburger Mitbürgerinnen und Mitbürger während der Verfolgung in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur schildert. Der Roman geißelt die Ausgrenzung, Verfolgung und Erniedrigung, die viele Hamburgerinnen und Hamburger in jener Zeit erlitten, und er beschreibt Hamburgerinnen und Hamburger, die damals wegschauten, das Unrecht duldeten oder unterstützten. Er würdigt aber auch jene, die Zivilcourage bewiesen und ihren verfolgten Mitbürgerinnen und Mitbürgern – oft unter Einsatz des eigenen Lebens – geholfen haben. Entstanden ist der Preis auf Initiative des Hamburger Pädagogen Michael Magunna. Heute wird er getragen von einem Verein, in dem sich ganz unterschiedliche ideelle und materielle Förderer zusammengefunden haben.
Die Jury wählt alljährlich unter den eingereichten Vorschlägen und Bewerbungen die Preisträger aus; die Preisverleihung findet alljährlich am 27. Januar statt, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. 57 Gruppen und Einzelpersonen wurden bisher mit dem BERTINI-Preis ausgezeichnet. Sie alle setzten erfolgreich um, was der BERTINI-Preis in der Erinnerung an die Vergangenheit für das Handeln in der Gegenwart fordert: Lasst euch nicht einschüchtern!
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RALPH GIORDANO
zur 10. Verleihung des BERTINI-Preises am 27. Januar 2008 im Ernst Deutsch Theater
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Stachel zur moralischen Beunruhigung
Motive zur Entstehung des BERTINI-Preises von Michael Magunna, anlässlich des 10. Jahrestages des Preises am 27. Januar 2008 im Ernst Deutsch Theater
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MANFRED LAHNSTEIN
anlässlich der Preisverleihung am 27. Januar 2008 im Ernst Deutsch Theater
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